Protestveranstaltung der KrankenhausgesellschaftDie Krankenversicherung  wurde in Deutschland schon im Jahre 1883 von Bismarck eingeführt und galt zunächst nur für die Arbeiterschicht. Diese Bevölkerungsgruppe hat größtenteils ein geringes Einkommen und mit dieser Sozialleistung sollte ihre Gunst gewonnen werden. Ab 1911 galt die gesetzliche Krankenversicherung dann auch für Angestellte. Heute gibt es in Deutschland eine Versicherungspflicht. Es gibt zwei verschiedene Arten von Krankenkassen, ein Mal die gesetzliche Krankenkasse und die private Krankenkassen. Der Großteil der Bevölkerung etwa 87 Prozent ist in einer gesetzlichen Krankenversicherung. Trotz der Versicherungspflicht sind etwa 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung nicht in einer Krankenversicherung.

Der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung ist abhängig vom Einkommen des Versicherten und wird zu einem Teil vom Arbeitgeber getragen. Der Versicherte kann sich seine Krankenkasse in der Regel frei wählen. Der Beitrag, sowie der Leistungskatalog sind gesetzlich vorgeschrieben, allerdings unterscheiden sich die unterschiedlichen Krankenkassen durch Zusatzleistungen voneinander. Neben den Kosten für die Behandlung übernimmt die Krankenkasse in manchen Fällen auch eine Haushaltshilfe. Wann eine solche Leistung gezahlt wird erfährt man hier. Die Krankenkassen bieten unterschiedliche zusätzliche Leistungen an, die sie übernehmen. Oftmals bestehen diese Zusatzleistungen aus Vorsorgemaßnahmen, die dafür sorgen dass Krankheiten zum einem gar nicht erst auftreten, zum anderen aber auch frühzeitig erkannt werden. Einige Krankenkassen bieten auch ein sogenanntes Bonusprogramm an. Bei diesen Programmen bekommt man Punkte, wenn der Versicherte bestimmte Vorsorgemaßnahmen regelmäßig wahrnimmt. Diese Punkte kann man dann entweder in Leistungen oder auch Barauszahlungen umwandeln.

Kinder sind über ihre Eltern in der sogenannten Familienversicherung mitversichert solange sie sich in der Ausbildung befinden. Dies gilt allerdings nur bis zum 25. Lebensjahr. Danach müssen sich auch noch in der Ausbildung befindliche Familienmitglieder selbst versichern. Die Krankenversicherung bieten jedoch spezielle Tarife für Studenten an, die günstiger sind.

In der gesetzlichen Krankenversicherung erhält jeder Versicherte eine Krankenkassenkarte, die er bei einem Arztbesuch vorlegen muss und auf der seine relevanten Daten gespeichert sind. Die Leistungen vom Arzt werden direkt über die Krankenkasse abgewickelt, so dass der Versicherte in der Regel in erkennen kann, was die entsprechenden Leistungen gekostet haben.

 

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