Die gesündesten Länder der Welt: Gibt es so etwas überhaupt? Fest steht, dass besonders die skandinavischen Länder Norwegen, Estland, Finnland und Schweden über statistisch geringere Zahlen bezüglich schwerwiegender chronischer Neuerkrankungen verfügen. Darunter fallen neben bösartigen Tumorerkrankungen vor allem chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien bewiesen unter anderem, dass das Gesundheitsbewusstsein der skandinavischen Bevölkerung besonders gut ausgeprägt ist. Ein hoher Anteil sportlicher Betätigung gehört zum Anteil des durchschnittlichen Skandinaviers. Auch die Ernährungsweise der skandinavischen Bevölkerung wird als überdurchschnittlich fettarm und vitaminreich bewertet.

Eine große Naturverbundenheit trägt dazu bei, dass auch die Freizeitgestaltung der Skandinavier zu einem Großteil an der frischen Luft stattfindet. Sieht man diese Tatsachen unter dem Gesichtspunkt, dass vor allem eine falsche Ernährungsweise und der Bewegungsmangel wesentliche Risikofaktoren für sowohl onkologische als auch kardiovaskuläre Erkrankungen sind, scheint es nahezu selbsterklärend, dass die skandinavischen Länder als besonders gesundheitsbewusst gelten. Was allergische Erkrankungen angeht, sind es besonders die südlichen und äquatorial nahen Länder, in denen die Betroffenen nahezu beschwerdefrei leben. Flora und Fauna sind in den südlichen Ländern grundverschieden; der Pollenflug ist fast nicht vorhanden. Vor allem die Luft in küstennahen Regionen ist nahezu unbelastet.

 

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